Fetzige Musik, opulentes Büfett, Spitzenprogramm
Im Konzerthaus gab es eine Silvester-Gala der Superlative / Das Jahr 2005
wurde mit Saalfeuerwerk und Eisbombe begrüßt
(bro.) Es ging schon stimmungsvoll los: eine Rose für jede Dame,
Begrüßungssekt und Programmheft für alle. Schon auf dem Weg in den Konzertsaal
konnte man das auf insgesamt 100 Metern Länge aufgebaute Büfett bewundern. War
die Gala 2003/04 schon ein Ereignis, so sprengte die Neuauflage alle Rekorde.
Im Mittelpunkt
stand das Showprogramm, von Thommi Baake moderiert, der immer wieder mit komischen Einlagen
aufwartete. Der Jongleur-Weltmeister "hanneskannes"
versprühte magischen Charme, egal ob er mit chinesischen Zauberstöcken,
fluoreszierenden Keulen oder sieben Flummibällen den
Beifall geradezu herausforderte.
Zauberkünstler gibt es viele, Tänzer auch, aber
was Carsten Fenner und
Die Sopranistin
Britta Kungney verband Komik mit einer exzellenten Stimme, den Song "As
Times Goes By" durfte
sie aber erst im dritten Anlauf komplett singen. Auch die "Men in
Black", die als Blues Brothers auf die Bühne kamen, hatten Musikgrößen wie
Joe Cocker, Freddy Mercury und Frank Sinatra im Repertoire. Sie brauchten sich
nicht hinter den Originalen verstecken.
Das
Hallen-Feuerwerk um Mitternacht war noch besser als im letzten Jahr, so dass
die Veranstalter Stadt Solingen und Tanzzentrum Kai Koch es schwer haben
werden, ihre Bemühungen noch zu steigern. Das Gala-Orchester "Aristocats" lockte immer wieder Paare auf die stets
besetzte Tanzfläche. Das vom Feinkosthaus Hitzegrad präsentierte Büfett bot
auch verwöhnten Gaumen vom Hummer bis zur Pute eine Riesenauswahl. Wer nachts
um 2 Uhr noch Hunger verspürte, wurde immer noch fündig . . .
Solinger Tagebaltt vom 03.01.05